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Überlegungen zur Verwendung des Veranstaltungskalenders

Dieses System ist geschaffen worden und wird weiter modernisiert, um verschiedenen Vereinen oder Institutionen die Möglichkeit zu geben, Termine ihrer eigenen Veranstaltungen auf einer Homepage zu pflegen und mit einem geringen Aufwand zu aktualisieren (und auch zu löschen!). Dieses soll möglichst von jedem Mitarbeiter einfach durchzuführen sein. Es sollten keine Html Kenntnisse vorausgesetzt werden um die Daten einzugeben. Nur ein Internetanschluss ist die Voraussetzung.

Um dann eine Datenausgabe auf der eigenen Homepage zu erzeugen ist ein wenig Html Kenntnis nötig, dieses ist aber bei den Administratoren der Institutionen, die bereits über eine eigene Homepage verfügen, im allgemeinen vorhanden.

Die meisten dieser Nutzer sind finanziell nicht in der Lage professionelle Tools zu kaufen oder anzumieten (Dummrath Fastnacht, HH-Web usw.) und dann selber Datenbanken zu nutzen. Hierfür ist die kostenfreie Nutzung in einer Grundfunktion dieses Systems notwendig.

Um auch den Vereinen oder Institutionen, die keine eigene Homepage pflegen, die Möglichkeit zu geben auf Termine und Veranstaltungen hinzuweisen, ist die Eingabe von Daten auch durch befreundeten Personen  in deren Namen möglich. Grund für diese Überlegung ist z.B., dass 70% der Bürgervereine in Hamburg keinen eigenen Internetauftritt haben. Vielen Kirchengemeinden geht es ebenso. 

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Schaffung dieses Kalenders ist die einfache Abstimmung von verschiedenen Terminen einzelner Organisationen innerhalb einer Region. Gemeint ist damit z.B.:

Die Feuerwehr veranstaltet einen „Tag der offenen Tür“ und der Sportverein am gleichen Tag ein Sportfest. Wenn nun die Kirche zum gleichen Zeitpunkt auch noch ein Sommerfest feiert, sind alle Veranstalter mit ihrer Besucherzahl vermutlich sehr unzufrieden.

Damit solche Abstimmungen möglich sind, sollen die Informationen auf sogenannten Internetportalen wiederzufinden sein. Das wird das Herzstück dieser Datenbank. Es wird möglich sein, dass die Daten nach verschiedenen Kriterien sortiert auf den Verbandsseiten der verschiedenen Vereinsverbände zu sehen sind. Ein Beispiel sind die vielen Hamburger Amateurtheater. Alle einzelnen Bühnen werden die Daten einmal eingeben und auf den Seiten des Verbandes Hamburger Amateurtheater sind die Termine aktuell sichtbar. Noch besser, die abgelaufenen Stücke sind nicht mehr zu sehen!

Nicht nur da, sondern auch auf den regionalen Seiten (Stadtteilwebs) des Stadtteils zu dem dieses einzelne Theater gehört, ist die Information abrufbar und daneben die der Kirche und der Feuerwehr und des Sportvereines...

Damit ist die Abstimmung im Vorweg einfach möglich. Damit ist das Angebot für den Suchenden regional sofort überschaubar, wenn er will.

Eine weitere Ausgabemöglichkeit ist auf themenbezogenen Seiten möglich, natürlich ist auch die Suche nach verschiedenen Kriterien (Volltextsuche) eingeplant.

Eine große Chance ist auch noch in der Übermittlung der Daten an verschiedene Empfänger zu sehen. Es wird möglich sein die Informationen nach Vorgaben zu filtern und den Stadtteil - Zeitungen zur Verfügung zu stellen oder Verbandszeitschriften oder wer weiß wem.

Nun kommen wir an den Punkt des Geldverdienens. Die Entwicklung dieses Systems hat bereits viel Zeit und Geld verbraucht und wird auch in Zukunft zur Pflege und Weiterentwicklung weitere Ressourcen benötigen. Hierfür ist letztlich Geld notwendig. Ich glaube, dass die Finanzierung des Systems durch einen Sponsered Link hauptsächlich abzudecken ist. Der Link auf den Ausgabeseiten ist leicht zu akzeptieren und sollte niemanden stören. Wen er dennoch stört, kann den Link gegen geringe Gebühr entfernen. Meiner Auffassung nach kann in ferner Zukunft auch mit dem Vermarkten der Termine eine geringe Einnahme erzielt werden, die dann den Betrieb der Datenbank sichert. Die Vermarktung stelle ich mir vor, indem man zum Beispiel Stadteilzeitungen eine regelmäßige Datenausgabe übermittelt. Natürlich muss der Preis hierfür gering sein, um eine rege Nutzung zu erzielen.

Vielleicht ist auch der Betrieb auf einem öffentlichen Server (TU Harburg) möglich, dann würden natürlich sehr viel weniger Kosten entstehen.

Mit der Firma easy-going habe ich endlich Programmierer gefunden, die ohne „Vorkasse“ an die Arbeit gegangen sind. Die Motivation dieses zu tun ist einfach : Sven Mildan ist selber ein „Vereinsmeier“ und weiß wie schwer für Vereine und Institutionen die Verwaltung und Pressearbeit ist. Als Gegenleistung für diese bereits erbrachten Vorleistungen werden die gleichen Leute von easy-going für einen Zeitraum von einigen Jahren das alleinige Recht bekommen für Anwender individuelle Ausgabeseiten zu programmieren. Des weiteren habe ich eine Grundschuld an das System für die geleistete und noch zu leistende Arbeit in Aussicht gestellt. Alles weitere werden wir klären wenn das System läuft.

Überzeugt bin ich von der Nutzung der Kalenderdatenbank, wenn die Kosten für die einzelnen Vereine und Institutionen klein bleiben.

Genauso ist mir klar, dass es schwer wird Mitarbeiter für das Projekt zu finden, wenn es überhaupt keine Verdienstmöglichkeit für die Personen gibt, die ihre eigene Zeit und Ressourcen einsetzen. 

Abschließend gibt es nur eine Frage, wer macht mit?

 

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