RTF BSV Hamburg immer wieder schön

Nach einer Pause wollte ich mal wieder die RTF der BSG Hamburg mitfahren, Martin und seine Freundin Christiane (noch nie eine RTF gefahren) ebenfalls. Also trafen wir uns Punkt 8:30 Uhr auf dem Lidl Parkplatz in den Nähe des Startortes. Die Wettervorhersage war durchwachsen, aber das Gewitter erreichte uns erst am Abend. Der Andrang bei der Anmeldung war gut zu bewältigen und schon standen wir in der Startgasse mit ca. 1.000 anderen, die sich die tour nicht entgehen lassen wollten.

bis zur Streckenteilung fuhren wir mit Christiane zusammen, die es bei der 52 km Runde bewänden lassen wollte. Danach suchten Martin und ich immer wieder Gruppen, mit denen wir zusammen fahren konnten. Die erste Gruppe bis zur Verpflegung der OTTO BSG war fast ein wenig zu schnell, brachte aber unseren Schnitt nach oben. Danach sind wir auf eine Gruppe aufgefahren, die von den RV Germania Marathonis (gut) organisiert wurde. Son erreichten wir die nächste Verpflegung mit einer guten aber angenehmenen Geschwindigkeit. Durch die Größe der Gruppe, war es an der Kontrolle dann sehr voll, aber wir bekamen ausreichend zu essen und zu trinken, denn mittlerweile war es sehr warm geworden.

Auf der weiteren Fahrt wurde es relativ einsam, da die Germanen die 150 km gefahren sind. Schade eigendlich. Aber dann trafen wir auf 3 Stralsunder, die zwar ein merkwürdiges Gruppenverhalten aber eine schöne Geschwindigkeit gefahren sind. Warum fuhr der Dritte so weit vor? Scout? Durch den Sachsenwald, der auch mal einen kühlenden Schatten spendet, ging es weiter Richtung Friedrichsruh. Dort wird traditionell die Verpflegung von der Hochbahn gemacht, die auch mal Lachsschnittchen serviert. Christiane war dafür zu früh, wie sie uns erzählte, wir waren zu spät... Na ja es gab noch mehr anderes. Hier verweilten wir länger, so traf ich Helmut von den helmuts-fahrrad-seiten.de Vereinskameraden und so weiter. Danach kommt ein weiteres Highlight der Streckenführung, die Vier- und Marschlande. Zunächst entlang der Elbe bzw. auf dem Elbdeich, dann durch Altengamme mit den schönen Fachwerkhäusern am Damm. An der Elbe trafen wir am Straßenrand Gerti, mittlerweile in der ganzen Hamburger Scene durch ihre Fahrt auf dem Jakobsweg bekannt. Dies scheint ihr komisch zu sein, sie muss mich aber korrigieren, sie ist erst 70 und wird in 2 Wochen erst 71! Sie hatte keinen Defekt, sondern musste in der Hitze (es waren fast 30 Grad im fehlenden Schatten) ein wenig verschnaufen. Bei der Weiterfahrt durch die Vierlande mußte ich Martin ein wenig bremsen, da ich wußte, zum Schluß muss man den Geesthang wieder rauf, was einige andere Mitfahrer arg mitnahm.

Auf dem Parkplatz trafen wir Christiane, die ihre Premiere wohlbehalten und gutgelaunt absolviert hatte. Die Rückgabe der Startnummern verlief problemlos und ein alkoholfreies Erdinger war auch noch da.


wilf